Wandern auf dem Vulkan

Mit dem Vulkanring  auf 116 km
rund um die Flanken des Vogelsberges

Auf Vulkanring Vogelsberg können Sie das größte Vulkangebiet Mitteleuropas umrundet. Auf ca. 116 km Länge verläuft er weitestgehend im Grenzgebiet zwischen dem waldreichen Hohen Vogelsberg, dem sogenannten Oberwald, und den sich anschließenden, eher landwirtschaftlich genutzten Niederungen der übrigen Vogelsbergregion.

Daraus ergibt sich ein für den Vulkanring idealtypischer Wegeverlauf: Am Waldrand, auf halber Höhe, mit Blick auf ein Bächlein im Tal und einer herrlichen Fernsicht.
Der häufige Wechsel von Wald- und Flurszenen eröffnet immer wieder neue Perspektiven; die typischen Heckenlandschaften, sowie kleine Seen, heimelige Dörfer und interessante Städtchen gestalten den Wegeverlauf abwechslungsreich.

Weg mit den besten Aussichten

Von weitem mutet der Vogelsberg als flacher Kegel an, der nur allmählich ansteigt und geringe Steigungen erwarten lässt. Doch wer den Vulkanring erwandert, lernt ihn von einer neuen Seite kennen: Der Vulkan-Kegel ist untergliedert in einzelne Bergrücken, zwischen denen zahllose Bächlein und kleine Flüsse ins Tal streben. Diesen ein kleines Stück auf ihrem ursprünglichen Lauf zu folgen und sie dann zu queren – manchmal nur durch eine Furt, von Stein zu Stein balancierend - ist reizvoll und lässt das Herz höher schlagen.

Für den Wanderer hat der Wasserreichtum seinen Preis, denn nach der Bachquerung geht es wieder aufwärts, dem nächsten Bergrücken entgegen. Im Bereich der Wetterau ist der Wegeverlauf sanfter, doch müssen dafür in Ulrichstein große Höhenunterschiede auf kleinster Strecke bewältigt werden. Zur Entschädigung gibt es herrliche Fernsichten - bei guter Transparenz bis in den Knüll oder zum Eisenberg.

Aussicht gibt es reichlich. Das erkennt man schon am Höhenprofil: das durchschnittliche Höhenniveau des Weges liegt zwischen 400 und 500m. So zählen zu den landschaftlichen Höhepunkten nicht nur die Bergkuppen, die weite Blicke bis in die umliegenden Mittelgebirge ermöglichen, sondern auch zahlreiche Wegstrecken mit Panoramablick.

Wandern auf den Spuren des Vulkans

Der Weg folgt auch den Spuren des längst erloschenen Vulkans: Bizarre Basaltklippen und große Basaltmassive türmen sich vor allem im östlichen Vogelsberg am Wegesrand. Manche Waldgebiete hier sind durchsetzt mit Basaltbrocken von der Größe eines Kopfes bis zur Kleinwagengröße. Abgetragen und abgeschliffen von der letzten Eiszeit, überwachsen von Moosen und Buschwerk, bilden diese Steinbrocken die Kulisse für urige Waldlandschaften und den Hintergrund für Märchen und Sagen. Einen Blick ins erstarrte Herz des Vulkans lässt sich an einigen der stillgelegten Basaltsteinbrüche am Wegesrand erhaschen.

Auch auf den Feldern ist der Basalt allgegenwärtig. Hier wurde er in Jahrhunderten von fleißigen Händen abgesammelt und an den Grundstücksgrenzen zu Lesesteinwällen geschichtet. Darauf hat sich eine reichhaltige Heckenflora entwickelt, die nicht nur zahlreichen Pflanzen und Tieren Schutz bietet, sondern an heißen Tagen auch dem Wanderer als Schattenspender willkommene ist.

Wandern und Rasten

Und nicht zuletzt führt der Vulkanring an kleine Dörfer und Fachwerk-Städtchen heran, in denen der Wandergast freundliche Gaststätten und Unterkünfte findet - zur Stärkung und Erholung vor der nächsten Wegetappe.

Wanderservice

Rund um den Weg finden Sie ein Unterkunftsangebot mit Bring- und Abholservice für die Wanderungen in unterschiedlichen Komfort- und Preiskategorien sowie "Wandern ohne Gepäck"-Pauschalen

Ein besonderer Service sind die geführten Tageswanderungen mit Bustransfer. Vor allem interessant für Wanderer aus der Region, die mit dem Auto anreisen. Aber auch für Übernachtungsgäste, die gerne in Gesellschaft laufen möchten.

Informationen dazu:  www.vogelsberg-touristik.de

Webempfehlung

 www.vulkanring-vogelsberg.de