Wegbeschreibung Weitblicktour Ulrichstein

Startpunkt ist der zentralgelegene Lindenplatz in Ulrichstein. Von dort biegen wir, der Wegemarkierung des Vulkan-Vogelsberg Zeichens folgend hinter der Bushaltestelle links ab auf einen befestigten Feldweg. Diesen verlassen wir nach ca 50m, biegen links auf einen kleinen Schotterweg ein, der in einen grasigen Feldweg übergeht. Immer dem Vulkan-Vogelsberg Zeichen folgend geht es hangabwärts  und kurz vor der Talsohle links über einen Wiesenweg bis in das „Gründchen“(1,1 km), wo wir für 500m einem gewundenen Pfad durch einen alten Baumbestand mit knorrigalten Buchen und moosüberwucherten Basaltbrocken folgen. Zur rechten murmelt plätschernd der Gilgbach, dem wir immer näher kommen. Am Ende des Gründchens führen die Wanderwege Vulkanring Vogelsberg und der Vogelsberger Vulkansteig, die uns durch das Gründchen begleitet haben recht ab und über eine Brücke. Hier biegen wir scharf nach links und wandern auf einen Waldrandweg wieder hangaufwärts. Nach ca 200m geht es nach rechts auf einen grasigen Feldweg, der weiter in die Höhe steigt. Mit jedem Höhenmeter gewinnen wir mehr von der herrlichen Aussicht auf den Basaltkegel, auf dem Ulrichstein errichtet wurde und der weiten Landschaft dahinter.

Wir queren die Landstraße L3073 (2,1km) und dann ein kleines Waldgebiet. Am Waldrand geht es dann nach links, vorbei an 2 riesigen Eichen bis wir auf den VHC-Weg blauer Kreis treffen. Hier geht es rechts, wir begleiten ihn auf 50m und biegen dann mit dem Vulkan-Vogelsberg-Zeichen nach links auf einen Feldweg, der uns in einem sanften Bogen auf gleicher Höhe durch diese offene Wiesenlandschaft mit Blick auf Ulrichstein führt (Bank mit schöner Aussicht bei 5km).

Immer geradeaus über die Straße L3162 (6,2), über einen Schotterweg quer durch den Hegwald. Am nördlichen Waldrand (7,2 km) überrascht uns eine grandiose Fernsicht weit ins Land. Wir gehen bis zum nächsten Wegweiser (7,5 km) wo wir wieder auf den Vulkanring treffen. Dem VV und dem Vulkan Vogelsberg Zeichen folgen wir entlang der nördlichen Flanke der Vogelsberg-Region mit herrlichen Aussichten bis weit ins Marburger und Gießener Land nach links. Insgesamt 1km lang können wir die Fernsicht bewundern, als Rastplatz hier bieten sich die „Dicken „Steine“ an, eine Basaltformation mit einer kleinen Sitzgruppe davor (8,3).

An der nächsten Wegekreuzung geht es wieder nach links, mit ständig wachsenden Fernsichten auf dem Aufstieg und dann in den Wald bis Eckmannshain (9,4). Dort geht es über einen Naturweg mit Rastplatz und interessanter Felsformation bis zum Waldrand und kurz darauf nach rechts (bei 9,8km) runter ins Tal, wieder über die L3073 bis Ulrichstein. Ulrichstein wird am westlichen Ortsrand durchquert, es geht vorbei am Vorhaus-Museum (10,2km), und dann über die Ortsstraße und schräg rechts auf einen kleinen Weg in Richtung Vogelsberggarten. Der letzte Teil des Weges führt durch den 6 ha großenVogelsberggarten, einem Ensemble alter Kultur und unverfälschter Natur. Der Weg schlängelt sich über bunte Magerrasenwiesen, vorbei an einem typischen Bauerngarten, einer historischen Waldweide, Kräuterbeeten und Feldern mit historischen Obstbaumsorten bis hoch zur Burgruine, dem höchsten Punkt des Schlossberges (11,8 km). Von da geht es zurück zum Lindenplatz (12,4km). Auf dem Rückweg wird mit einem Wegweiser auf die Einkehrmöglichkeit in den knapp 300m entfernten Gastronomiebetrieben (Traube, Groh) aufmerksam gemacht.
Der Rundweg ist durchgängig mit dem rot-grünen Logo des Vulkan Vogelsberg markiert.