Extratour im Doppelpack:
                                            Gipfel-Höhentour

Diese Erlebnistour vereinigt die beiden Extratouren "Gipfeltour" und "Höhenrundweg" zu einer Ganztageswanderung. Diese quert die interessantesten Naturschutzgebiete, zeigt urwüchsige  Basaltformationen und abwechslungsreiche Waldgebiete und bietet herrliche Aussichten von den höchsten Gipfeln des Vogelsberg Vulkans.

Wegbeschreibung

Vom großen Parkplatz am Hoherodskopf gehen wir aufwärts, rechts an den Sendeanlagen vorbei über den Parkplatz, linkerhand vom Naturschutzinfozentrum geht der Weg geradeaus in den Wald, ab hier mit dem grünen H markiert. Das H geleitet uns links abwärts, quert die Höhenstraße und bringt uns zum Fuße des Taufsteins. (1,1 km) Hier führt ein Abstecher durch die Blocksteinhalden und einen ursprünglichen Naturwald auf den Gipfel des Taufsteins, mit 773m die höchste Erhebung des Vogelsberges. Vom Bismarkturm aus hat man einen herrlichen Blick , bei klarem Himmel bis in die thüringische Rhön.

Zurück auf dem grünen H geht es rechts auf dem Forstweg entlang der Blocksteinfelder weiter zum Parkplatz „Heide“ (2,3 km) Hier führt der Weg in den Wald. Der Abzweigung nach rechts folgend stößt man am Schutzgebiet „Breungeshainer Heide“ auf einen feingeschotterten  Weg . Auf ihm nach links gelangt man an eine Erweiterung, von der ein Abstecher rechts zum Geiselstein (3,8) führt, einer bizarren Formation eines basaltgefüllten  vulkanischen Schlotes. Zurück vom Abstecher geht es rechts weiter durch die teilweise offenen Hochmoorgebiete. Nach einer Linksabbiegung am Landgrafenborn gelangen wir zur eingefassten Niddaquelle und auf schönem Weg entlang des Niddagrabens zur Ringstraße. (5,3 km)

Auf der anderen Straßenseite ist der Parkplatz „Niddaquelle“, von hier folgen wir links abgehend dem grünen H auf einem kurzen Pfad zu einen Schotterweg. Ihm folgen wir nach rechts, bis sich links ein Grasweg über den Damm des oberen Forellenteichs – ein ehemaliger  Flößerteich  - öffnet. Vom Damm aus lässt sich der Anblick dieses schönen Naturschutzsees zur Linken bestaunen, im Sommer kann man zur Rechten vielfältige Blütenpracht auf ausgedehnten Magerrasenwiesen bestaunen. Am Damm-Ende teilt sich dann der Weg. (6,4km) Ein Pfad, der nach 20m schräg rechts in den Wald abzweigt, führt auf dem grünen H über das Gasthaus „Taufsteinhütte“ zurück zum Ausgangspunkt (insg. 8 km).

Für die Tagestour verlassen wir hier das grüne H und biegen rechts auf den Wiesenweg am Waldrand ab. Ab hier bis zum Ausgangspunkt der Wanderung ist der Weg durchgängig mit dem rot-grünen Logo des Vulkan-Vogelsberg gekennzeichnet.

Wir bleiben bis kurz vor dem 2. Forellenteich am Waldrand, dann geht es links durch den Wald zum nächsten Gipfel – dem Gackerstein (8 km). Vom Gackerstein aus hat man über sturmzerzauste Bäume und große Felsbrocken hinweg einen schönen Blick auf den Hoherodskopf und hinab ins Tal. – Ein schöner Punkt für eine Zwischenrast.

Und wieder führt der Weg durch tiefen Wald, dann wieder auf einem Waldrandweg bis zur nächsten Talsohle. Am Ende des Waldes treffen wir auf eine Wegekreuzung mit einem befestigten Feldweg. (11 km). Wir folgen dem Feldweg nach links, über die Landstraße K103. 50m nach der Straßenüberquerung geht es wieder  nach links auf einen Wiesenweg, der uns geradeaus mit kräftiger Steigung auf die „Platte (12,8km) führt - eine grasbewachsene, unscheinbare Kuppe mit unerwartetem Rundumblick. Auf der anderen Bergseite liegt, eingekuschelt ins Tal, das Dörfchen Busenborn. Vorbei an der Fachwerkkirche und dem Gasthaus zum Bilstein (13,5 km) wird der alte Ortskern durchquert, dann geht es über von Gehölzriegeln gesäumte Feldwege mit sanften bis mittleren Steigungen bergan auf den Bilstein. Die Aussichten über die kleinräumigen Feldflure werden immer schöner. Der letzte km bis zum Gipfel ist recht steil, dafür belohnen weiche Erdwege, skurrile Blocksteine, schöne Waldgebiete und oben natürlich eine tolle Aussicht den Wanderer.

Vom Gipfel (15,6) aus führt ein Waldweg bis auf den Sattel bei Breungeshain herab, wo man die Landstraße L3338 quert und an der 2.Kreuzung links auf einen Feldweg abbiegt. Ab da geht es ca. 1 km lang durch eine liebliche offene Landschaft mit schönen Ausblicken um den Hoherodskopf herum. Direkt hinter dem Skilift kommt dann der letzte 500m lange Anstieg und dann sind wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung angekommen! (19 km)