Schnuppertour im Oberwald - der Höhenrundweg

Der Höhenwanderweg – der mit dem grünen H - erschließt dem Wanderer auf einem fußfreundlichen 8 km Rundweg die Attraktionen des Oberwaldes.
Er war der 1. Premiumweg im Vogelsberg, der bereits 2003 mit 40 Erlebnispunkten des Deutschen Wandersiegels ausgezeichnet wurde.

Attraktion Oberwald

Der Oberwald ist der zentrale Bereich des Vogelsberges.
Auf dem Plateau mit 600 – 700 Höhenmetern gibt es nicht nur die höchsten Bergkuppen, sondern auch eine vielseitige natürliche Landschaft mit abwechslungsreichen Buchenwäldern, Hochmooren und Heidelandschaft.
Die urtümlichen Blocksteinhänge am Taufstein, der grandiose Fernblick von den Hängen des Hoherodskopfs, der bizarre Geiselstein aus eisenhaltigem Basalt und die lieblichen Forellenteiche gehören zu den Höhepunkten am Wegesrand.

 

Wegbeschreibung ab Parkplatz „Taufsteinhütte“:

Vom Parkplatz aus, ca. 50m hinter der  Zufahrt zum Gasthaus erreicht man hinter einem kleinen Fichtenbestand einen Pfad. Dieser ist mit dem grünen „H“ ausgeschildert.


Nach links führt der Weg über die Straße und am Waldrand entlang. Hier gibt es herrliche Fernsichten, bis zum Bereich der Gaststätten auf dem Hoherodskopf.
Hinter dem Berggasthof biegt der Weg links ab, führt am großen Parkplatz und den Sendemasten vorbei. Kurz bevor es wieder in den Wald geht, lohnt sich ein Abstecher zum Naturschutz-Infozentrum des Naturparks. Dort erhält der Naturinteressierte  Einblick in die Flora und Fauna des Vogelsberges und seine Entstehungsgeschichte.


Wieder in den Wald hinein geht es bis zum Fuße des Taufsteins. Rechts zweigt ein Steig ab, der durch die moosbewachsenen Blocksteinfelder bis zum Bonifatiusborn und dem Bismarkturm führt. Vom Turm aus kann man weit in die Ferne schauen.


Weiter geht es dann durch den Wald, entlang der urtümlichen Basaltbrocken -  von denen die Sage geht, das sich damit vor langer Zeit die Riesen gegenseitig beworfen haben – über den Parkplatz Heide, bis sich links die erste Sicht auf das Hochmoor öffnet. Zu seinen botanischen Besonderheiten zählen die Moorbirke, seltene Moose und Flechten sowie Wollgras und der Insekten fressende Sonnentau.
Weiter geht es bis zum nächsten Abstecher nach rechts zum sagenumwobenen Geiselstein. Ein kleiner Steig mit Geländer führt mitten auf den ehemaligen Lavaschlot.


Zurück auf dem H-Weg geht es kurz darauf an der „Goldwiese“ vorbei -   im Frühling ein Meer von Blüten – und an weiteren Moorlandschaften.
Rechts am Wege, im tiefsten Wald, befindet sich auch die Quelle des Flusses Nidda, daneben eine Schutzhütte und eine Ruhebank. Ein schöner, kühler Rastplatz an einem heißen Sommertag.


Einen letzten Höhepunkt der Rundwanderung bieten die Forellenteiche. Im späten Mittelalter für die Lagerung von Holz angelegt, werden sie jetzt zur Fischzucht benutzt. Das klare, blaue Wasser zwischen Fichtenwald und  Bergblumenwiesen ist zu jeder Jahreszeit eine Augenweide.


Der Weg läuft über den Damm des größten Sees und noch ein Stück durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz an der Taufsteinhütte.

Anreise mit PKW:

auf den Hoherodskopf, dort Parkplatz „Taufsteinhütte“ anfahren
Anreise mit dem Bus:
Werktags ab Schotten mit dem VB60
in der Sommersaison an Wochenenden und Feiertagen:
 mit Bahn und dem Freizeitbus Vulkan-Express erreichbar ab
- Gießen (über Mücke), 
- Lauterbach,
- Glauburg und
 - Nidda 
Zum Freizeitbus: Vulkan-Express
Zur allgemeinen Fahrplanauskunft: www.rmv.de